Guest Guide - Erfrischende Spaziergänge

Nun folgen wir der Obergasse 20 , in der vielleicht die ehe­ maligen Obere Burg stand. An der Verzwei- gung gehen wir rechts in der Kleinen Ober- gasse bis zum Drago- ner-Hof mit einem „Schopf“, einer Vor- halle 21 . Das aus dem 19. Jahrhundert stam- mende Gebäude diente früher als Schweinestall. Der Name stammt von Karl Friedrich Stäbler (1860–1910), der bei den Königin-Olga-Dragonern in Ludwigsburg gedient hatte. Nun biegen wir vor der Kirchhofmauer rechts ab. Gleich da- nach kommen wir zur 1356 erstmals erwähnten Zehntscheuer 17 . Sie gehörte erst dem Kloster Beben- hausen, ab 1535 den Württembergern. Im Zweiten Weltkrieg wurde sie zerstört, dann 1952 und 1996 nach einem Abriss zum zweiten Mal wieder aufgebaut. Wir spazieren rechts von ihr in der Maiergasse weiter. Gegenüber der Zehntscheuer stehen die Maierhöfe 18 . Die „Maier“ bewirt- schafteten den Besitz des Klosters Bebenhausen, nachdem dieses die Eigenbewirtschaftung aufgegeben hatte. An der querenden Hauptstraße biegen wir rechts ab. Wo die Obergasse rechts abgeht, befindet sich das Stadtmuseum . Vor ihm sehen wir die ehemalige Turmuhr 19 . Außer der Uhr, die vielleicht aus der früheren Werkstatt Hahns in Kornwest- heim stammt, sieht man im Außenbereich noch einen alten Brunnenstock und einen Rundtrog. Interessant ist auch die Inschrift an der Eingangstür, die auf die ehemalige Nutzung als Sparkassengebäude hinweist. Maiergasse 8 90

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