Guest Guide - Erfrischende Spaziergänge
65 Der Bär klatschte mit den Pfoten und drehte sich vor Freude im Kreis. „Du hast es geschafft, Menschenkind! Das Ungeheuer kann mich nicht mehr davon abhalten, nach Hause zu gehen. Du hast es in Holz verwandelt!“ „Und wie geht es jetzt weiter?“, wollte Lisa wissen. „Ich weiß nur, dass wir auf dem richtigen Weg sind, wenn wir das Symbol der Liebe finden“, antwortete der Unsichtbär. Lisa kratzte sich nachdenklich am Kopf und sagte dann: „Na gut, dann halten wir mal die Augen offen.“ Gräbleswiesenbrücke. Wir wandern aber geradeaus weiter, durch die urwaldartige Natur auf einem Pfad, der teilweise einen recht alpinen Eindruck erweckt. Danach stoßen wir auf das Zufahrtssträßchen zur Kochen- mühle und folgen ihm nach rechts. Gleich darauf gehen wir auf einem schmalen Pfad hinab zu der romantischen Mühle. „Schau nur, da ist es! Das Symbol der Liebe!“, rief der blaugrüne Bär glücklich und zeigte mit seiner Tatze auf die zwei kleinen, ro- ten Herzen an den Fensterläden eines Gebäudes der Kochenmühle. „Wir sind auf dem richtigen Weg! Bald bin ich zu Hause!“ Das Mühlengelände verlassen wir nach links, wandern am Parkplatz vorbei und erreichen die Weideflächen des Siebenmühlentals. Hier zweigt links ein mit dem roten Punkt markierter Pfad ab. Ihm folgen wir bergauf. Jetzt steigt es vorübergehend recht steil an, sodass die Kinder vielleicht schon den einen oder anderen Klagelaut von sich geben. Aber man sieht recht bald den hellen Fleck, der auf das Ende des Waldes hindeutet. Nach dem Steilstück geht es nur noch mäßig ansteigend weiter bis zum querenden Hauweg. Ihm folgen wir mit der Wegnummer 18 nach links bis zum Bärensee. Tour LE11
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