Guest Guide - Erfrischende Spaziergänge

49 Tour LE9 Dann geht es weiter an der Hecke entlang. Wir kommen an weiteren mächtigen Eichen vorbei, bis wir schließlich bei der Jubiläumseiche auf einen querenden Weg stoßen. Dort biegen wir links ab und marschieren an Streuobstwiesen, einzelnen Eichen und eingezäunten Kleingärten vorbei. Vielleicht sehen wir jetzt oder später auch die Ziegen-/ Schafherde, die den Eichberg beweidet. Plötzlich standen der kleine Hirte und sein Esel wieder vor alten Gartentoren. Und auf einem davon saß erneut der Rabe. „Das hast du sehr gut gemacht“, krächzte der Vogel, „du hast das Rätsel der alten Eiche gelöst. Nun geht weiter bis du es plätschern hörst. Du wirst einen Fluss und ein fruchtbares Tal finden. Lass dich dort nieder und du sollst nie mehr Hunger und Durst leiden.“ Ermutigt gingen der Junge und sein Esel weiter. Nach der rechts liegenden Eichbergschule biegen wir rechts ab und gehen am Schulgebäude vorbei. Schließlich folgen wir dem nach links abwärts führenden Weg, der uns zum Spielplatz Turnerweg bringt. Nach ihm halten wir uns links, gehen am Parkplatz vorbei und kommen nach ihm zu einem Aussichtsplatz, von dem aus wir hinab zur Oberen Mühle sehen können. Danach geht es in Serpentinen hinab ins Siebenmühlental. Hier folgen wir dem Mühlweg nach links. Es geht erst an der Oberen Mühle vorbei – hier sehen wir vielleicht die Pferde des Pferdehofs. Danach erreichen wir die Eselsmühle. (s. S. 78). Es kam genauso, wie es der Rabe und die alte Eiche vorhergesagt hatten: Der Junge fand den Bach und nachdem er seinen Durst darin gestillt hatte, erkannte er, in was für eine wunderschöne Gegend er gelangt war. Er baute sich ein Haus und ein Mühlrad, das vom Wasser des Baches angetrieben wurde. Für seinen Esel errichtete er einen gemütlichen Stall. Beide lebten hier glücklich und zufrieden. Und noch heute gibt es das Mühlrad und auch einige Esel an diesem schönen Fleck Erde. Weißt du, wie die Mühle heute genannt wird?

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