Guest Guide - Erfrischende Spaziergänge

13 Tour LE2 Das Naturschutzgebiet Musberger Eichberg war ursprünglich von einem lichten Eichenwald bewachsen, weshalb es auch schon 1451 Eichberg genannt wurde. Allerdings wurden vielleicht schon in der Jung- steinzeit Teile des Bergs für den Ackerbau gerodet. Als Erstes wurden 1983 zwei Solitäreichen, als Naturdenkmale geschützt. 1993 wurden ein Bereich mit Eichen und Hecken auf der Hochfläche sowie der Südwest- hang mit seinem Halbtrockenrasen als flächenhafte Naturdenkmale unter Schutz gestellt. 2007 hat man diese Naturdenkmale in das neue Natur- schutzgebiet „Musberger Eichberg“ integriert. Im Nordwesten des Ge- biets stand im Mittelalter eine Kleinburg. Von ihr stammt die Bezeichnung „Schlossberg“. Auf dem Eichberg wurden schon 136 verschiedene wild­ lebende Pflanzenarten gezählt. Dazu gehören Besonderheiten wie Kar- täuser-Nelke, Mücken-Händelwurz, Weidenblättriger Alant und Fransen- Enzian. Als seltene Tierarten fand man 40 Arten von Tag- und Nachtfal- tern, unter den Reptilien zum Beispiel die stark gefährdete Schlingnatter sowie 63 Vogelarten. Darunter befanden sich der Wendehals, die Dorn- grasmücke und der Neuntöter. Auf dem Eichberg kann man auch auf eine kleine Schaf-/Ziegenherde treffen, die bei der Landschaftspflege hilft. Wegverlauf: Wir gehen vom Parkplatz aus hinter dem Viadukt aufwärts, teilweise auf Stufen. Dort, wo man rechts auf den Bundes­ wanderweg gelangen kann, wandern wir links auf einem Naturweg weiter auf den Eichberg.

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